Ventilator mit LED-Beleuchtung

Seit einigen Jahren wird jeweils im zweiten Lehrjahr eine berufsübergreifende Projektarbeit durchgeführt. Innert zwei Projektwochen dürfen Lernende aller Ausbildungsberufe der Besi Switzerland AG selbstständig ein Projekt durchführen. Mit dabei waren dieses mal 1 Elektroniker, 1 Informatiker, 1 Konstrukteur und 1 Kaufmann.

Projektidee

Das Ziel dieser Projektarbeit ist, ein nützliches und sinnvolles Geschenk für die Lernenden, welche im Sommer ihre Lehre abschliessen, zu erstellen. Es soll als Erinnerung an eine schöne und interessante Zeit dienen und auch ein Dankeschön unsererseits für ihre Hilfe bei unserem Einstieg in die Berufswelt sein.

Projektablauf

Im ersten Schritt wurden uns anhand des Pflichtenhefts die Erwartungen und Bedingungen rund um das Projekt bekanntgegeben. Auf diesen Bedingungen bauten wir auf und sammelten Ideen und Vorschläge. Wir analysierten die Vorschläge und überprüften diese auf Umsetzung, Kosten und Zeitaufwand.

Nach intensiver Ideensammlung und Diskussion konnten wir uns schliesslich auf einen Tischventilator einigen. Nun klärten wir die Zuständigkeiten, wählten einen Projektleiter und teilten die unterschiedlichen Aufgabengebiete untereinander auf. Dann ging es darum, uns zu überlegen, wie wir diese Idee umsetzen können. Dazu erstellten wir Skizzen, erste Schemas und schlussendlich einen Prototyp. Da der Prototyp uns nicht passte, entschlossen wir uns, das Konzept des Ventilators nochmals neu zu gestalten. Durch das kamen wir mit der Zeitplanung in Verzug und mussten uns besonders anstrengen, um mit dem Projekt termingerecht fertig zu werden.

Nach dem zweiten Anlauf konnten wir uns für eine neue, passendere Variante des Ventilators entscheiden, welcher den Anforderungen entsprach. Nun folgte die Realisierung unserer Projektidee. Der Konstrukteur erstellte die 3D-Modelle und Detailzeichnungen am Computer. Der Softwareverantwortliche begann zusammen mit dem Elektroniker die Software zu schreiben, welche die gesamte Elektronik steuert. Der Projektleitungsverantwortliche koordinierte während der gesamten Zeit die Arbeiten und achtete darauf, dass die nötigen Absprachen zwischen den einzelnen Fachgebieten gemacht werden.

In der Zeit zwischen der ersten und der zweiten Woche wurde das gesamte Material bestellt, mit welchem dann in der zweiten Woche die Elektronik und Mechanik aufgebaut wurde. Auch die Software wurde in der zweiten Woche erstellt. Während der zweiten Woche mussten wir feststellen, dass die Lüfter zu wenig Leistung erbringen. Aus diesem Grund bestellten wir neue, was die Fertigstellung unseres Ventilators erneut verzögerte.

Endprodukt

Trotz den Schwierigkeiten entstand am Schluss ein Ventilator, der sich sehen lassen kann. Durch das technische Design soll er an die Zeit bei der Besi Switzerland AG erinnern und überall ein kleiner Blickfang sein.

Auswertung

Es waren zwei intensive Wochen, bei welchem wir mit Sicherheit viel gelernt haben. Trotz den zahlreichen Schwierigkeiten und Hindernissen war es eine sehr lehrreiche Zeit, auf welche wir gern zurückschauen werden. Danke hiermit auch allen Beteiligten für die grosszügige Unterstützung!

Andreas Felder, Konstrukteur 2. Lj
Cyprian Frei, Elektroniker 2. Lj
Julian Oberhänsli, Informatiker 2. Lj
Michael Brunner, Kaufmann 2. Lj